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Harald Schmidt äußert sich kritisch zum Synodalen Weg

Entscheidend sei die Perspektive des Vatikans, so der Entertainer – und lobt die jüngste Bemerkung von Papst Franziskus.
Harald Schmidt im Stuttgarter Schauspielhaus
Foto: Christoph Schmidt (dpa) | Schauspieler und Kabarettist Harald Schmidt, hier bei der Präsentation seines Bühnenprogramms «Echt Schmidt». +++ dpa-Bildfunk +++

Der Entertainer und ehemalige Late-Night-Talker Harald Schmidt hat sich kritisch zum Synodalen Weg geäußert. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte Schmidt, er sehe sich „in aller Demut“ als „Teil der Weltkirche. Wenn da jetzt in der Diaspora ein bisschen Halligalli gemacht wird, dann kann ich da nicht gleich aufgeregt mittanzen.“ Entscheidend sei ja nun die Perspektive des Vatikans: „Was sagt das Oberhaupt?“

Papst-Äußerung "gute Pointe"

Papst Franziskus hatte bereits im Mai bei einem Treffen mit Vertretern jesuitischer Kulturzeitschriften gesagt, es gebe bereits eine sehr gute evangelische Kirche in Deutschland. Eine zweite werde nicht benötigt. Diesem Bonmot zollt der Kabarettist, der sich bereits in der Vergangenheit gelegentlich zu kirchlichen Themen geäußert hatte, nun Respekt: „Fand ich eigentlich eine gute Pointe“.

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Die dpa hatte den Talkmaster anlässlich der anstehenden vierten Synodalversammlung, die am Donnerstag beginnen soll, um Stellungnahme gebeten. Behandelte Themen der Synodalversammlung sind unter anderem “Grundrechte der Gläubigen in der Kirche“, die „Situation nicht-heterosexueller Priester“ und der „Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt“.

Bätzing verteidigt Synodalen Weg

Bereits am Sonntag hatte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, zu den zunehmend kritischen Wortmeldungen aus dem Vatikan Stellung bezogen. In einer Predigt in Essen verteidigte er den Synodalen Weg mit den Worten, man müsse sich auch die Frage stellen, was denn eigentlich zum Kern der Wahrheit des Christentums gehöre, und ob bestimmte Aspekte der Lehre die Wirksamkeit dieser Wahrheit nicht eher belasten und behindern würden. Es sei keine billige Zeitgeistigkeit, danach zu suchen, wo der Heilige Geist seiner Kirche neue Aspekte der Offenbarung zeige, sagte Bätzing, seinerseits in Bezugnahme auf das päpstliche Schreiben „Querida Amazonia“. DT/jra

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