Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Tod des Emeritus

Benedikt wird am Donnerstag beigesetzt

Ab Montagmorgen können die Gläubigen von dem im Petersdom aufgebahrten deutschen Papst Abschied nehmen.
Letzte Aufwartung für den emeritierten Papst Benedikt XVI.
Foto: imago stock&people | Ab kommenden Montagmorgen ist der Leichnam von Benedikt XVI. im Petersdom aufgebahrt, wo die Gläubigen von ihm Abschied nehmen können.

Rom im Zeichen der Trauer. Seit dem Tod von Benedikt XVI. am Samstagmorgen um 9.34 Uhr bereitet man sich im Vatikan auf den endgültigen Abschied vom emeritierten Papst vor. Die Beisetzung soll mit einem Requiem auf dem Petersplatz am Donnerstag, den 5. Januar, um 9.30 Uhr beginnen, dem Papst Franziskus vorstehen wird. Joseph Ratzinger findet anschließend seine letzte Ruhestätte in der Krypta des Petersdoms, in der Grablege, in der zuerst der Leichnam von Johannes Paul II. ruhte, bevor sein Sarkophag nach der Seligsprechung am 1. Mai 2011 in einer Seitenkapelle des Basilika Aufstellung fand.

Letzte Aufwartung für den emeritierten Papst

Ab kommenden Montagmorgen ist der Leichnam von Benedikt XVI. im Petersdom aufgebahrt, wo die Gläubigen von ihm Abschied nehmen können. Drei Tage dürfte der Strom der Menschen, die ihm die letzte Aufwartung machen, nicht abreißen. Zum Tod des Emeritus hat das Pressemat des Vatikans eine 34-seitige Broschüre mit dem Titel „Benedetto XVI – Storia di un pontificato“ (Benedikt XVI. – Geschichte eines Pontifikats) herausgegeben. Drei Seiten widmen sich der Biografie von Joseph Ratzinger, gefolgt von einer 14-seitigen Chronologie seiner Amtszeit als Papst vom 19. April 2005 bis zu seinem Rücktritt am 28. Februar 2013. Zehn Seiten listen sodann die Begegnungen von Papst Franziskus mit seinem Vorgänger auf.

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Seit dem Bekanntwerden der Todesnachricht berichten die privaten Fernsehsender und die Nachrichtenprogramme im Fernsehen kontinuierlich über den Tod und das Leben des deutschen Papstes. Am Samstagnachmittag beginnen im Petersdom um 17 Uhr die feierliche Jahresabschluss-Vesper mit dem Gesang des „Te Deum“.  DT/gho

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