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Weniger Konferenz in Augsburg hat begonnen 

Nur Livestream statt nur Präsenz. Lobpreis, Vorträge und Übungen sollen die Teilnehmer an zwei intensiven Tage näher zu Gott führen. Gegenwärtig werden als Ziel.
WENIGER- Konferenz
Foto: Screenshot / DT | Beke Riecken und Sebastian Lohmer vom Gebetshaus Augsburg moderieren und führen die Teilnehmer durch die Konferenz.

Mit Lobpreismusik und einem Vortrag von Johannes Hartl hat heute in Augsburg die WENIGER- Konferenz unter dem Motto „The Holy Presence“ als reine Online- Veranstaltung begonnen. Vor zwei Jahren hatte in Augsburg die letzte Mehr- Konferenz stattgefunden. Damals hatten 12.000 Teilnehmer in Augsburg und 60.000 Zuschauer im Livestream teilgenommen. Die WENIGER – Konferenz war ursprünglich als reine Präsenzveranstaltung mit je 2000 Teilnehmern an zwei Terminen geplant worden, die ganz ohne Livestream auskommen sollte. Stetig wechselnde Infektionsschutzkonzepte von Bundes- und bayrischer Staatsregierung hatten dafür gesorgt, dass eine Präsenzveranstaltung nun gar nicht mehr möglich war.

Lobpreis zu Beginn

Der Livestream war pünktlich um 10 Uhr gestartet mit zunächst 1500 Teilnehmern. Erwartet werden 10000 Teilnehmer, die sich im Laufe der zwei Tage in die Konferenz. Den Auftakt machte ein gregorianischer Choral, der unmittelbar in den Lobpreismusik mit Veronika Lohmer & Band überging. Beke Riecken und Sebastian Lohmer moderieren die beiden Tage und begrüßten die Teilnehmer in Livestream. Über ein interaktives Portal kommunizieren die Moderatoren mit den Teilnehmern.

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Von Mystikern lernen

Es schloss sich ein Vortrag von Johannes Hartl an. Im Vortrag sprach der Leiter des Gebetshauses über ein Fest zu dem wir eingeladen wären aber gar nicht hingehen. Es geht darum, von den Mystikern zu lernen. Das Reich Gott, so Hartl, habe Jesus oft mit einem Fest verglichen und Jesus habe das Reich Gott direkt unter uns verortet. Damit lädt Hartl ein, nach Innen zu kommen.

Denn „in mir“, so der Gründer des Gebetshauses, ereigne sich das Reich Gott. Im Laufe des Vortrags stellte Hartl eine Reihe von Mystikern vor, die genau dieses „nach – innen - kommen“ auf ihre Weise vorgestellt haben. Darunter Johannes Klimakos, Theresa von Avila, Augustinus von Hippo, Ignatius von Lojola, Anselm von Canterbury, Johannes vom Kreuz. Mit diesem Weg nach innen, betont Hartl ferner, sei ein Weg der Läuterung verbunden. Mystiker denken zudem, so Hartl, besonders ganzheitlich. Auf die von ihm selbst aufgeworfenen Frage, was das alles bringen solle, antwortet Johannes Hartl, der Gradmesser sei die tätige Liebe im Alltag.

Praktische Einübung

An den Vortrag schloss sich eine Übung an. In der Übung sollten die Teilnehmer ihre Körperwahrnehmung üben. Körperwahrnehmung bezeichnete der Leiter des Gebetshauses als eine Vorstufe zum Gebet. Hartl führte durch die Übung und leitete die Teilnehmer an. Die beiden Tage der Weniger sollen ein wenig den Charakter von Exerzitien haben und die Teilnehmer dazu anleiten, wieder näher zu Gott zu kommen.

Die WENIGER – Konferenz geht noch bis Sonntag Nachmittag. DT/pwi

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht über die WENIGER- Konferenz in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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