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Synodal ist nicht gleich synodal

Zwei Länder, zwei Verständnisse von Synodalität: In Paris geht es um Glaubensweitergabe und Umkehr, in Deutschland um Kontrolle und Geld.
Kardinal Woelki
Foto: Imago | Kardinal Woelki kommt nicht zur letzten Synodalversammlung – berechtigterweise. Der Synodale Weg hatte schließlich nie eine kirchenrechtliche Legitimierung.

Die Pariser Kirchenprovinz hat jetzt ihren eigenen synodalen Weg. Zwei Jahre soll er dauern und in den neun dazugehörigen Diözesen die Gläubigen breit einbinden. Letzteres war bei der deutschen Veranstaltung dieses Namens, die diese Woche in Stuttgart in die letzte Runde geht, nicht der Fall. Und auch sonst halten sich die Gemeinsamkeiten in Grenzen: Denn im Nachbarland geht es weder um die Einrichtung neuer Gremien und Befugnisse, noch darum, den Vatikan mit einer langen Liste an zu ändernden Katechismuspassagen zu konfrontieren. Im Pariser Provinzialkonzil steht die Frage im Mittelpunkt, wie die kirchlichen Gemeinschaften auf den Zustrom von jugendlichen und erwachsenen Katechumenen und Neugetauften antworten können.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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