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Kirche der Freiheit - was ist das?

Die deutschen Bischöfe tragen die Verantwortung, die Ortskirche nicht aus der Schiene des katholischen Glaubens herausspringen zu lassen. Doch wie soll das geschehen?
„Ad-limina“-Besuch der deutschen Bischöfe in Rom
Foto: IMAGO/VATICAN MEDIA / ipa-agency.net (www.imago-images.de)

Der Synodale Weg hat eine überraschende Wende genommen. Jetzt, nach dem „Ad-limina“-Besuch der deutschen Bischöfe in Rom und nach dem eindringlichen Aufruf der Kardinäle Luis Ladaria und Marc Ouellet zur Korrektur dieses Weges, lesen sich die Referate der beiden Kurienpräfekten wie die Zusammenfassung aller Bedenken, die sowohl in Deutschland wie auch im Ausland schon seit geraumer Zeit zu hören waren.

Mit Präzision und Nachdruck

Aber es war dann doch erstaunlich, mit welcher Präzision und mit welchem Nachdruck Rom die Protagonisten des deutschen Prozesses aufgefordert hat, den Bogen nicht zu überspannen. Und die Protagonisten sind nun einmal die Bischöfe. Ihnen fällt das Hirtenamt zu und damit die Verantwortung, die ihnen anvertraute Ortskirche nicht aus der Schiene des katholischen Glaubens herausspringen zu lassen.

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Doch wie soll das geschehen? Der Vatikan besteht darauf, dass die Ergebnisse der Synodalversammlungen in Frankfurt in den weltweiten Prozess der Bischofssynode einfließen. Schon im Juli hatte er klargestellt, dass der Synodale Weg keine definitiven Beschlüsse fassen darf, um „die Bischöfe und die Gläubigen zur Annahme neuer Formen der Leitung und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral zu verpflichten“. Damit stehen die Bischöfe vor einer glasklaren Alternative: Entweder sie verbleiben im Strom der Weltkirche oder sie gehen den Weg eines „de facto“-Schismas, was den Papst zwingen würde, das in Rom in Aussicht gestellte Moratorium dann doch greifen zu lassen und den Synodalen Weg auf Eis zu legen.

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