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USA: Neues Gesetz könnte Abtreibung ohne Einschränkung legalisieren

Heute stimmt der US-Senat über ein Gesetz ab, das die Einschränkungen für Abtreibung der einzelnen US-Staaten für nichtig erklären würde. Damit dürften ungeborene Kinder bis zur Geburt aus jedem beliebigen Grund abgetrieben werden.
US-Senat stimmt über Abtreibungsgesetz ab
Foto: J. Scott Applewhite (AP) | Der US-Senat stimmt heute über den "Women's Health Protection Act" ab. Abtreibungseinschränkungen der einzelnen Länder würden damit nicht mehr gelten.

Die US-Senatoren stimmen heute über den „Women’s Health Protection Act“ ab. Das Gesetz soll die Abtreibungseinschränkungen der einzelnen Staaten für null und nichtig erklären. Wie CNA berichtet, erscheint es aber unwahrscheinlich, dass die US-Senatoren für das Gesetz stimmen, auch wenn Präsident Joe Biden es explizit unterstützt.

Gesetz federt Konsequenzen einer möglichen Revision von Roe v. Wade ab

Das Gesetz greift im Vorfeld in die möglichen Folgen aus einer Neubewertung von Roe v. Wade durch den Obersten Gerichtshof ein, die später in diesem Jahr stattfinden soll. Wenn der Fall, der 1973 als Abtreibung in den ersten zwei Trimestern erlaubte, revidiert wird, könnten die Abtreibungsgesetze von den einzelnen Staaten eigenständig geregelt werden.

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Michael Warsaw, CEO von EWTN Global Catholic Network, bezeichnet das Gesetz im National Catholic Register als das „extremste Abtreibungsgesetz, das jemals im US-Senat zur Wahl gestellt“ worden sei. Er wies darauf hin, dass das Gesetz zum Beispiel in einzelnen Staaten Verbote aufheben würde, ein Kind aufgrund seiner Hautfarbe, seines Geschlechts oder seiner gesundheitlichen Verfassung abzutreiben. Außerdem solle das Gesetz Regelungen um die Zustimmung der Mutter aufheben, die garantieren sollen, dass die Mütter ausreichend informiert sind, bevor sie einer Abtreibung zustimmen. DT/sdu

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Meldung EWTN (Eternal Word Television Network) Joe Biden Lebensschutz Schwangerschaftsabbruch

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