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Papst empfängt Opfer von Christenverfolgung

Franziskus trifft sich mit Angehörigen der Opfer von Christenverfolgung aus Pakistan und Nigeria. Aus Solidarität soll das Kolosseum in Rom in rotes Licht getaucht werden.
Papst Franziskus wendet sich an die Gläubigen
Foto: Alessandra Tarantino (AP) | Papst Franziskus wendet sich an die Gläubigen.

Papst Franziskus trifft sich an diesem Vormittag mit Opfern von Christverfolgung aus Pakistan und Nigeria. Er empfängt im Vatikan Ashiq Masih und Eisham Ashiq, den Ehemann und die Tochter der in Pakistan zum Tode verurteilten Christin Asia Bibi, sowie Rebecca Bitrus, die von der nigerianischen Terrorgruppe Boko Haram entführt und vergewaltigt worden war. Begleitet werden die drei laut Vatikan-Angaben vom Vorsitzenden der italienischen Sektion des Hilfswerks "Kirche in Not", Alessandro Monteduro. Auf Initiative des Hilfswerks wird heute Abend bei einer Solidaritätsaktion für verfolgte Christen in aller Welt das Kolosseum in blutrotes Licht getaucht. Gleichzeitig werden zwei weitere christliche Gotteshäuser an Symbolorten der Christenverfolgung rot angeleuchtet: die Paulus-Kathedrale in Mossul und die maronitischen Elias-Kirche in Aleppo.

Bei der anschließenden Kundgebung in Rom werden neben dem Präsidenten des EU-Parlaments, Antonio Tajani, Ashiq Masih und Eisham Ashiq sowie Rebecca Bitrus über die Lage verfolgter Christen berichten.

DT/KAP

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