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Ohne eine Portion Populismus lassen sich Populisten nicht bekämpfen

In der Union scheint das zumindest Markus Söder zu ahnen. Der Rest gefällt sich zu sehr in der Rolle der staatstragenden Opposition.
Söder, Merz
Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur (www.imago-images.de) | Schafft der liebe Friedrich das? In Sachen Populismus könnte sich Merz ein Scheibchen von Söder abschneiden.

Viel ist im Moment von staatsbürgerlicher Verantwortung die Rede.  Vor allem die Union sieht sich in diesem Rollenfach. Den meisten Beifall dafür gibt es aber in den Rängen des öffentlichen Theaters, wo keine schwarze Stammwähler sitzen. Die CDU hat als Oppositionsführerin gerade nicht die Aufgabe, die Gunst der Menschen zu erwerben, die Robert Habecks Wohnküchenkosmos bevölkern.

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Eine tatsächlich staatsbürgerliche Pflicht läge darin, dafür zu sorgen, dass die vielen bürgerlich tickenden Menschen, denen vollkommen zurecht der Ampel-Schrecken im Nacken sitzt, nicht alle von der AfD aufgesammelt werden. Diese Menschen suchen nämlich nach klaren Alternativen zu einem Ampel-Deutschland. Eine CDU, die mit einem Augen in Richtung GroKo, mit dem anderen nach den Grünen schielt, stillt diese Sehnsucht nicht.

Die CDU muss in einen anderen Modus schalten. Nur mit einer Portion Populismus können Populisten wirkungsvoll bekämpft werden. Der einzige, der das zu ahnen scheint, ist Markus Söder. Vielleicht wird er dem Kanzlerkandidaten Merz doch noch einmal ungemütlich.

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