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Österreichs Regierung: „Größte Christenverfolgung in der Geschichte“

Die österreichische Bundesregierung dokumentiert ihren Einsatz für die Religionsfreiheit und stützt sich dabei auch auf christliche Hilfswerke.
Zerstörte Kirche im nigerianischen Kaduna
Foto: IMAGO/Friedrich Stark | Christen leben in vielen Ländern der Welt gefährlich. Auch in Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas, wie diese zerstörte Kirche in Kaduna zeigt.

Religionsfreiheit sei „ein essentielles Grundrecht, dessen Verletzung immer auch weitere Grundrechte und die ganze Gesellschaft betrifft“. Das jedenfalls ist der Zugang des österreichischen Bundeskanzleramtes, das am Freitag einen 250 Seiten starken Bericht zur Religionsfreiheit veröffentlichte.

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In seiner Darstellung der Verletzungen der Religionsfreiheit beruft sich der Bericht nicht nur auf staatliche und suprastaatliche Akteure wie UN, OSZE und EU, sondern auch auf christliche beziehungsweise kirchliche Hilfswerke wie „Kirche in Not“, „Open Doors“ oder „ADF international“.
Ausdrücklich thematisiert der österreichische Bericht, der in der Verantwortung des Kultusamtes erstellt wurde, die Verfolgung und Diskriminierung von Christen, etwa durch extremistische Islamisten, Hindu-Fanatiker und atheistische Regime. Dokumentiert wird hier auch ein ausführlicher Bericht der Ökumenischen Stiftung „Pro Oriente“ über Formen und Schauplätze der Christenverfolgung weltweit.

360 Millionen Christen weltweit in Religionsausübung eingeschränkt

Darin heißt es wörtlich: „Aufgrund des erhobenen Datenmaterials wird angenommen, dass etwa ein Fünftel der Christen in extrem bis sehr hohem Maße an der Glaubensausübung gehindert wird.“ Weltweit würden rund 360 Millionen Christen „an der Ausübung ihrer Religion in entscheidendem Maße eingeschränkt werden“. Das bedeute in absoluten wie in relativen Zahlen, die größte Christenverfolgung in der Geschichte. Gleichzeitig sei das Christentum „die am meisten verfolgte Religion weltweit“.

Der Bericht thematisiert auch eine Strategie gegen Antisemitismus und sensibilisiert für eine verstärkte „Achtsamkeit im Hinblick auf demokratische Freiheiten“, etwa im Hinblick auf die Religions- und Meinungsfreiheit. Dargestellt wird hier auch das Engagement Österreichs bei den Vereinten Nationen wie in der EU für die Religions- und Gewissensfreiheit. Der „1. Bericht zur Religionsfreiheit“ kann unter diesem Link kostenlos heruntergeladen werden.  DT/sba

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