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Kanzleramt und Stephansdom in blutrotem Licht

„Kirche in Not“ erinnert mit der Aktion „Red Wednesday“ an die Verfolgung von Christen in aller Welt.
"Red Wednesday"
Foto: Parlamentsdirektion/Jantzen | Zur Erinnerung an die Verfolgung von Christen weltweit wurde am Mittwochabend in Wien auch die Fassade des Parlaments blutrot beleuchtet.

Rund 100 Kirchen und öffentliche Gebäude in Österreich werden seit Mittwochabend blutrot beleuchtet. Damit erinnert das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ an die weltweite Christenverfolgung. An der Aktion beteiligte sich nicht nur die prominenteste Kirche des Landes, der Wiener Stephansdom, der zugleich das bekannteste Wahrzeichen Österreichs ist, sondern auch das Parlament in der Wiener Hofburg und das Bundeskanzleramt

Zeichen im Kampf gegen Christenverfolgung

Er wolle mit der Beleuchtung „ein Zeichen setzen und zur Bewusstseinsbildung im Kampf gegen Christenverfolgung beitragen“, sagte Parlamentspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP). In der Verfassung Österreichs sei die Religionsfreiheit festgeschrieben, weltweit jedoch würden Millionen Christen verfolgt. Es sei „absolut inakzeptabel, dass Menschen aufgrund ihres Glaubens zu Opfern von Gewalt und Unterdrückung werden“, so Sobotka.

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Die für die Beziehungen zu den Religionsgemeinschaften zuständige Kulturministerin Susanne Raab (ÖVP) sagte, es sei „erschreckend, dass in etwa 50 Staaten der Erde auch heute noch mehr als 200 Millionen Christinnen und Christen nur aufgrund ihres Glaubens unterdrückt, verfolgt oder sogar getötet werden“. Um auf deren „schreckliches Schicksal“ aufmerksam zu machen, unterstütze die österreichische Bundesregierung die Initiative von „Kirche in Not“ und beleuchte aus Solidarität mit den verfolgten Christen das Bundeskanzleramt. Raab empfing Vertreter von „Kirche in Not“ anlässlich des Aktionstags im Bundeskanzleramt.  DT/sba

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