Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Vor Abtreibung gerettet

„Eine Kultur, die den Tod verteidigt, ist zum Sterben bestimmt“

Im Madrider Vorort Alcorcón setzte der Bischof von Getafe, Ginés García Beltrán, ein starkes Zeichen für das Leben: Er feierte die Taufe von siebzehn Kindern, die vor der Abtreibung gerettet wurden.
Marsch für das leben in Madrid
Foto: IMAGO/Fernando Sánchez (www.imago-images.de) | Das Leben sei, so der Bischof von Getafe, kein menschliches Eigentum, sondern ein Geschenk Gottes. Im Bild: Teilnehmer beim Marsch für das Leben in Madrid.

Wie jedes Jahr im Oktober hat der spanische Bischof Ginés García Beltrán von Getafe in der Pfarrei Heiliger Josefmaria im Madrider Vorort Alcorcón Kinder, die dank der Initiativen „Más Futuro“ (Mehr Zukunft) und „Rescatadores Juan Pablo II“ (Lebensretter Johannes Paul II.) vor einer Abtreibung bewahrt wurden, getauft. In diesem Jahr empfingen 17 Kinder in einer festlichen Liturgie das Sakrament der Taufe, umgeben von ihren Eltern, Paten und Freunden.

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In seiner Predigt sprach Bischof García Beltrán laut der Homepage des Bistums Getafe den Eltern Mut zu. Ihre Kinder hätten nun „nicht nur das Leben, das ihr ihnen geschenkt habt, sondern auch das Erbe des ewigen Lebens“. Das Leben sei, so der Bischof, kein menschliches Eigentum, sondern ein Geschenk Gottes: „Wenn ich ein Kind sehe – seine kleinen Hände und Füße –, dann kann ich nur staunen: „Mein Gott, was für ein Wunder! Nur Gott kann so etwas tun.“

Eltern als „Mitarbeiter Gottes im Schöpfungswerk“

Er erinnerte daran, dass Eltern bei der Geburt ihrer Kinder „Mitarbeiter Gottes im Schöpfungswerk“ seien: „Ihr seid Schöpfer mit Gott. Wenn ihr eure Kinder anschaut, könnt ihr sagen: ‚Wie groß ist Gott, dass er mich daran teilhaben lässt, diesem Kind das Leben zu schenken!‘“

Weiter betonte García Beltrán, der Christ sei ein dankbarer Mensch, „weil das ganze Leben ein Geschenk ist“. Wer das Leben verteidige, stelle sich auf die Seite der Hoffnung: „Eine Kultur, die den Tod verteidigt, ist zum Sterben bestimmt; eine Kultur, die das Leben verteidigt, ist zum Leben bestimmt.“

Am Ende dankte Bischof García Beltrán auch allen Lebensschutzvereinen: „Es gibt viele, die den Glauben und die Botschaft der Kirche zum Schweigen bringen wollen. Aber das Evangelium ist niemals gefangen.“ Er rief sie auf, „nicht müde zu werden, für das Leben einzutreten“, und empfahl, um den Beistand der Gottesmutter Maria zu bitten – damit die Liebe zum Leben nie erlahmt und der Einsatz für den Schutz des Lebens stets weitergehe.“  DT/jg

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