Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Lebensschutz

Bischof Ipolt hat eine Petition an den Deutschen Bundestag gegen Abtreibung unterschrieben

Eine Initiative gegen die Bestrebung, Abtreibungen weiter zu liberalisieren, hat die Unterstützung von Bischof Ipolt. Der Görlitzer Bischof hat die Petition an den Deutschen Bundestag unterschrieben. Eine Änderung der Gesetzeslage soll verhindert werden.
Wolfgang Ipolt hat eine Petition an den Deutschen Bundestag unterschrieben
Foto: Patrick Pleul (dpa) | Der Bischof des Bistums Görlitz, Wolfgang Ipolt, hat eine Petition an den Deutschen Bundestag unterschrieben, die sich gegen Bestrebungen wendet, Abtreibung weiter zu legalisieren.

 Der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt hat eine Petition an den Deutschen Bundestag unterschrieben, die sich gegen die Legalisierung der Abtreibung wendet. Es gelte „eine Änderung der Gesetzeslage durch den neuen Bundestag zu verhindern“, erklärte Ipolt in Görlitz, wie die KNA meldet. „Die Gesetzeslage in der Bundesrepublik Deutschland erinnert in den Paragrafen 218 und 219 daran, dass Abtreibung ein Unrecht ist und dass die vorgeschriebene Beratung, dem Schutz des ungeborenen Lebens dient“, betonte der Görlitzer Bischof. „Sie hat sich von dem Bemühen leiten zu lassen, die Frau zur Fortsetzung der Schwangerschaft zu ermutigen und ihr Perspektiven für ein Leben mit dem Kind zu eröffnen.“ Initiator der Petition, ist das Projekt „1000plus“. Der Titel der Petition lautet: „Keine Abtreibung bis zur Geburt“.

Lesen Sie auch:

Solide Beratungsstruktur

Bisher haben rund 26.000 Menschen die Petition unterschrieben. 1000plus ist ein Projekt des Vereins „Pro Femina“ und hat das Ziel eine Beratungsstruktur für viele tausend Frauen im Schwangerschaftskonflikt aufzubauen, wie die Organisation auf ihrer Webseite erklärt. Die beteiligte Organisation „Pro Femina“ stellt keine Beratungsscheine aus, die Voraussetzung für einen straffreien Schwangerschaftsabbruch sind. Der Name „1000plus“ leitet sich dem entsprechen von dem Ziel her, jährlich mindestens 1.000 Schwangere in einer Konfliktsituation zum Austragen ihres Kindes zu ermutigen.

Nach wie vor rechtswidrig

Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland gemäß Paragraf 218 grundsätzlich rechtswidrig. Die von 1000plus initiierte Petition wendet sich gegen „ein Netzwerk linker und linksextremer Aktivisten, Organisationen, Medienschaffenden und Politiker“ sowie die Initiative „Weg mit §218“, die ein uneingeschränktes Recht auf Abtreibung und die völlige Straffreiheit fordere. FDP, Linke, SPD und Grüne wollen Paragraf 219a streichen, der das Werbeverbot für Abtreibungen regelt. SPD, Grüne und Linke wollen den Paragrafen 218 aus dem Strafgesetzbuch streichen. DT/pwi

Die Printausgabe der Tagespost vervollständigt aktuelle Nachrichten auf die-tagespost.de mit Hintergründen und Analysen.

Themen & Autoren
Meldung 1000plus Bischof Deutscher Bundestag FDP Pro Femina e.V. SPD

Weitere Artikel

Im Vorfeld der erneuten Richterwahl spielt die SPD mit dem Feuer. Fast könnte man meinen, die Sozialdemokraten legten es auf den Bruch der Koalition geradezu an.
29.08.2025, 19 Uhr
Stefan Rehder
Die SPD spielt mit dem Feuer: Im Vorfeld der erneuten Richterwahl könnte man meinen, die Sozialdemokraten legen es auf einen Bruch der Koalition an.
23.08.2025, 11 Uhr
Stefan Rehder

Kirche

Das Programm des Katholikentags steht fest. Podien werden ohne AfD-Vertreter stattfinden, Wählern der Partei wolle man aber Gesprächsmöglichkeiten bieten, so ZdK-Präsidentin Stetter-Karp.
03.03.2026, 15 Uhr
Maximilian Lutz
Von Benedikt, Augustinus und Teresa von Ávila lernen: Der Internationale Kongress der katholischen Hochschulen Spaniens ermutigt zur pädagogischen Umkehr.
28.02.2026, 19 Uhr
Regina Einig
Die Bischöfe widersetzten sich den Bestrebungen der AfD, die Kirche zu diskreditieren, so der DBK-Vorsitzende Wilmer. Bald will er in Rom die Satzung der Synodalkonferenz anerkennen lassen.
26.02.2026, 16 Uhr
Regina Einig
Auch in der Fastenzeit darf einmal ein Steak sein, denn einige Ernennungen des Papstes machen wirklich Appetit.
01.03.2026, 05 Uhr
Mario Monte