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Kathedrale von Burgos gilt als eine der schönsten Kathedralen

Ein Prachtbau auf dem Jakobsweg: Vor 800 Jahren war die Grundsteinlegung für die Kathedrale von Burgos.
Kathedrale von Burgos
Foto: Santi Otero (EFE) | Etwa 6.000 Pilger, davon 2.000 Ausländer, nehmen am 12. August an einer religiösen Veranstaltung vor der Kathedrale von Burgos in der Innenstadt von Burgos, Castilla y Leon, Spanien, anlässlich des Weltjugendtages teil.

Das Riesenbauwerk ist der Gottesmutter Maria geweiht und Weltkulturerbe der Unesco. Am 20. Juli 1221 war die Grundsteinlegung für die Kathedrale von Burgos , im Beisein von Bischof Mauricio und Kastiliens König Ferdinand III. dem Heiligen. Der romanische Vorläufer der Kathedrale war dem Klerus und Königshaus zu klein, ein gotischer Prunkbau sollte es sein. Die geographische Lage war perfekt, denn Burgos war eine bedeutsame Station auf dem Jakobsweg durch Nordspanien und spielte eine Rolle im internationalen Wollhandel Kastiliens.

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Lange Bauzeit

Mehrere Jahrhunderte dauerte der Bau, der eine Höhe von 84 Metern erreichte und seit einige Jahren gesandstrahlt wieder neu erglänzt. Trotz der langen Bauzeit wirkt die Kathedrale homogen und man sah sie schon im 18. Jahrhundert in ihrer Pracht vor allen spanischen Konkurrenten. Und der deutsche Reisende Reinhold Baumstark (1831–1900) schrieb sogar: „Ohne alles Bedenken erkenne ich der Kathedrale von Burgos die Siegespalme zu vor allen anderen gotischen Kirchenbauten, die ich kenne, jene von Köln, Straßburg und Freiburg nicht ausgenommen.“ Und der wohl schönste Winkel der Kathedrale von Burgos ist und bleibt die Kapelle des Allerheiligsten Christus; die Christusfigur soll echtes Menschenhaar tragen und mit Kalbshaut überzogen sein. Ein unvergesslicher Anblick. Und im Domschatz gibt es Gold und Silber sowie Gemälde in Fülle zu bestaunen. DT/ari

Lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost einen umfassenden Bericht über die Kathedrale von Burgos.

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Vorabmeldung Ferdinand III. Jakobsweg Jesus Christus Mutter Jesu Maria Pilgerwege Reinhold Baumstark UNESCO

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