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Weltjugendtag 2027: Anmeldungen gestartet

Wer möchte nächstes Jahr mit Papst Leo nach Seoul fliegen? Der kann sich bald anmelden, etwa bei den Bistümern. Oder auf Pilgerangebote von Gemeinschaften warten.
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Foto: IMAGO/IPA/ABACA | Das Logo: Im Zentrum befindet sich ein Kreuz aus zwei kraftvollen Pinselstrichen in Rot und Blau. Diese stehen für den Wunsch, dass Gottes Wille auf Erden geschehe.

Die Anmeldungen zum Weltjugendtag in Seoul sind eröffnet – auf der offiziellen Website. Vom 3. bis 8. August 2027 wird er in Südkoreas Hauptstadt stattfinden. „Hab Mut: Ich habe die Welt besiegt“ (Joh 16,33) ist das Motto. Die deutschen Bistümer starten in den kommenden Wochen und Monaten schrittweise die Registrierungen. Im Erzbistum Paderborn beginnt die Anmeldephase bereits am nächsten Montag, dem 1. Juni. Weitere Informationen veröffentlichen die zentralen Koordinationsstellen in Österreich (hier), Deutschland (hier) und der Schweiz (hier).

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Auch katholische Gemeinschaften und Organisationen bieten organisierte Pilgerfahrten zum 41. Weltjugendtag an. Dazu gehören die Gemeinschaft Emmanuel (zur Anmeldung), die Jugend 2000 zusammen mit dem Bischöflichen Jugendamt Augsburg (zur Anmeldung), die Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria zusammen mit dem Bistum Fulda (zur Anmeldung) und das Kloster Neuzelle (zur Anmeldung). In der Vergangenheit nahmen die Gemeinschaft St. Martin, das Stift Heiligenkreuz, die Gemeinschaft junger Malteser, das Opus Dei, die Schwesterngemeinschaft Stella Maria Matutina, die Samariter FLUHM, die Focus-Missionare und das Zentrum Johannes Paul II. aus Wien mit Pilgergruppen am Weltjugendtag teil. Daher sind auch für 2027 solche Angebote von ihrer Seite zu erwarten.

Carlo Acutis als offizieller Schutzheiliger

Die Schutzheiligen für den Weltjugendtag in Seoul stehen bereits fest. Sie repräsentieren verschiedene Kontinente, Generationen und Lebensrealitäten und sollen als Glaubensvorbilder dienen. Es handelt sich um Papst Johannes Paul II. (Polen), Andreas Kim Taegon (Südkorea), Franziska Xaviera Cabrini (Italien), Josefine Bakhita (Sudan) und Carlo Acutis (Italien). „Ich hoffe, dass junge Menschen (…) im Rahmen der Vorbereitung auf den Weltjugendtag eine tiefe spirituelle Verbindung zu ihnen aufbauen“, so der Präsident des Organisationskomitees, der Erzbischof von Seoul, Peter Soon-taick Chung.

Die Weltjugendtage gehen auf die Initiative von Papst Johannes Paul II. zurück. Der erste fand 1984 als „Internationales Jubiläum der Jugend“ in Rom statt. Es nahmen 300.000 junge Menschen teil. Seither entwickelten sich daraus die größten katholischen Jugendveranstaltungen weltweit. Mittlerweile finden sie alle drei Jahre statt. 2023 kamen zum Weltjugendtag in Lissabon 1,5 Millionen Menschen zwischen 16 und 35 Jahren; davon 8.300 aus Deutschland, 3.000 aus Österreich und 1.000 aus der Schweiz. DT/elih

Hier das  Video von 2023, in dem Papst Franziskus den Weltjugendtag in Seoul ankündigt:

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