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San Francisco führt monatliche Messe im traditionellen Ritus ein

Im Erzbistum San Francisco wird es ab sofort einmal im Monat eine Messfeier im außerordentlichen Ritus geben. Erzbischof Cordileone will damit auf die „Anfragen der Gläubigen“ reagieren.
Erzbischof Salvatore Cordileone deutlichster Kritiker am jüngsten päpstlichen Motu proprio „Traditions custodes“
Foto: Wikicommons | Cordileone gilt unter den mehrheitlich konservativen US-Bischöfen als einer der deutlichsten Kritiker am jüngsten päpstlichen Motu proprio „Traditions custodes“.

Im US-Erzbistum San Francisco wird es in Zukunft einmal im Monat eine heilige Messe im traditionellen lateinischen Ritus geben. Wie katholische US-Medien berichten, reagierte der Erzbischof des Westküstenbistums, Salvatore Cordileone, mit diesem Schritt auf die „Anfragen der Gläubigen und die überwältigende Resonanz auf die erste lateinische Messe im Juli“.

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Prominenter Kritik von "Traditionis custodes"

Die monatliche Feier der Messe im außerordentlichen Ritus soll immer am ersten Mittwoch eines Monats in der Kathedrale St. Mary of the Assumption in San Francisco gefeiert werden. Bereits am heutigen Mittwoch soll die erste Messe zelebriert werden – im dominikanischen Ritus, da der 4. August auf das Fest des Heiligen Dominikus fällt.

Cordileone gilt unter den mehrheitlich konservativen US-Bischöfen als einer der deutlichsten Kritiker am jüngsten päpstlichen Motu proprio „Traditionis custodes“, das Messfeiern im „alten Ritus“ stark einschränkt. Den Ortsbischöfen räumt es allerdings die Möglichkeit ein, die traditionelle Messe auch weiterhin anzubieten. Cordileone genehmigte dies bereits schriftlich für sein Erzbistum. 

Die Exekutiv-Direktorin des „Benedict XVI Institute for Sacred Worship and Divine Music“, Maggie Gallagher, erklärte, Erzbischof Cordileone habe bereits am vergangenen Freitag „in einer Bußlitanei angesichts der Missbräuche gegen die heiligste Eucharistie“ gebetet. Mehr als 900 Personen hätten sich dafür angemeldet. „Durch Gebet und Fasten können wir helfen, den grundlegendsten Schaden in der Welt zu beheben: die Entweihung dessen, was heilig ist.“  DT/mlu

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