Der Papst äußert sich nicht zu Streitfragen der Tagespolitik. Aber Leo XIV. ist dennoch ein „politischer Papst“. In den großen Fragen von Krieg und Frieden, der gesellschaftlichen Entwicklung und der Bewahrung des Menschlichen – siehe seine erste Enzyklika zum Schutz des Menschen in Zeiten der Künstlichen Intelligenz – gibt er Grundlinien vor. Ein Schwerpunkt dabei ist das Phänomen der Migration. Auch am Samstagnachmittag, als er zwei Orte in der Lombardei besuchte und in Pavia in der Basilika San Pietro in Ciel d‘Oro die sterblichen Überreste des heiligen Augustinus verehrte, ging Papst Leo auf die Flüchtlingsfrage ein.
Der etwas andere Blick auf den Fremden
Auch beim Besuch der Lombardei und der Reliquien des heiligen Augustinus war die Migration ein wichtiges Anliegen des Papstes.
