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Erzbistum Berlin und EKD richten Corona-Telefon ein

Die beiden großen Kirchen machen Werbung für ihre Nothilfe-Hotline während der Pandemie-Zeit. Daran sind inzwischen gut 70 ehrenamtliche Seelsorger beteiligt.
Erzbischof Heiner Koch präsentiert das Werbeplakat für die Corona-Seelsorge des Erzbistums
Foto: Erzbistum Berlin | Erzbischof Heiner Koch präsentiert das erste Werbeplakat im Bus-Wartehäuschen vor dem evangelischen Berliner Dom.

Das Erzbistum Berlin und die Evangelische Kirche rühren derzeit kräftig die Werbetrommel für das Corona-Telefon. Kürzlich haben die beiden Kirchen eine großangelegte Plakataktion gestartet. Mit Unterstützung des Werbeflächen-Vermarkters Wall GmbH werden bis auf weiteres 1.500 Plakate an Haltestellen der Berliner Verkehrsbetriebe für die Hotline werben, wie die beiden Kirchen gemeinsam mitteilten. Außerdem verteilt der Sponsor Dinamix Media 24.000 Postkarten in Restaurants und Kneipen der Hauptstadt.

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Hilfsbereitschaft während Coronazeit gestiegen

Erzbischof Heiner Koch, der evangelische Landesbischof Christian Stäblein und Wall-Geschäftsführer Patrick Möller präsentierten unlängst das erste Plakat im Bus-Wartehäuschen vor dem evangelischen Berliner Dom. Außerdem fördert die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit den Angaben zufolge das Angebot bis zum Jahresende mit 65.000 Euro.

Der Leiter der ökumenischen Notfallseelsorge, der evangelische PFarrer Justus Münster berichtet im Gespräch mit der Tagespost, dass die Hilfsbereitschaft im Laufe der Coronazeit gestiegen sei. Am Anfang der Pandemie hätten nur wenige Helfer mitgemacht. Inzwischen sind nach Angaben des Erzbistums Berlin und der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gut 70 ehrenamtliche Seelsorger daran beteiligt.

Das Telefon steht nicht mehr still

Ende März erschien die Telefonnummer in einem Brief des Berliner Senats an die Bürger, und dann stand das Telefon nicht mehr still. Sehr, sehr viele Anrufe habe es gerade in dieser Zeit gegeben, in der das öffentliche Leben quasi stillgelegt war, Geschäfte geschlossen und keine Gottesdienste mehr stattfanden. „Es ging um die ganze Gemengelage, die die Telefonseelsorge auch kennt, verschärft um den Coronavirus“, erzählt Pfarrer Münster.  DT/reg

Die Werbetrommel für das Corona-Telefon läuft. Was man von der Seelsorge-Aktion in Krisenzeiten erwarten kann, erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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