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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Plus Inhalt Buber-Rosenzweig-Preisträger im Interview

„Jesus hat als Jude geglaubt und gelebt“

Christian Rutishauser ist Jesuit und Judaistik-Professor an der Universität Luzern. Im Interview spricht er darüber, warum für die Kirche die Juden Teil der Ökumene sind.
Buber-Medaille
Foto: Imago/epd | Namensgeber für die Medaille sind die jüdischen Philosophen Martin Buber (1878-1965; auf der Medaille vorne abgebildet) und Franz Rosenzweig (1886-1929). Die Auszeichnung wird seit 1968 an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Verständigung zwsichen Juden und Christen verdient gemacht. Vergeben wird sie vom Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

Pater Rutishauser, die Buber-Rosenzweig-Medaille gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen für den christlich-jüdischen Dialog. Was sagt diese Ehrung aus Ihrer Sicht über den Zustand dieses Dialogs heute aus? Ich weiß nicht, ob man an meiner Ehrung etwas über den Zustand des Dialogs ablesen kann. Die Medaille wird seit 1968 an Personen in Wissenschaft, Politik, Kunst, Kirche verliehen, die sich in der Verständigung zwischen Juden und Christen bzw. Judentum und christlicher Mehrheitsgesellschaft verdient gemacht haben. Ich bin als Theologe und Kirchenmann ausgezeichnet worden. Da ich auf weltkirchlicher Ebene für den Vatikan, in der Schweiz und auch im Dialog in den USA und Israel arbeite, zeigt die Verleihung an mich, dass der Blick ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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