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Wenn Zeitgeist zum Ungeist wird

Die Wernerkapelle von Bacharach erinnert heute als Gedenkort daran, dass dieses so gut zur Rheinromantik passende Bauwerk aus dem Wahn des Antijudaismus erschaffen wurde.
Bacharach mit seiner Kirche und der Wernerkapelle.
Foto: Imago / Dreamstime Dudlajzov (www.imago-images.de) | Die Wernerkapelle von Bacharach ist nach einem ermordeten Jungen benannt, der lange in der Kapelle beigesetzt war. Sein Mord wurde zum Anlass antijüdischer Pogrome.

Altdeutsche Ortschaften und Rebhänge, die zu schaurig-schönen Burgruinen steil aufsteigen, säumen die Ufer des Mittelrheins. Dichter, Maler und Musiker kamen Anfang des 19. Jahrhunderts hierher, um die inneren Bilder ihrer Sehnsucht nach einer gemütvoll, edel und kühn vorgestellten mittelalterlichen Vergangenheit wiederzufinden. Unter ihnen Lord Byron und Clemens Brentano, die ihre Eindrücke in Dichtungen festhielten, William Turner, die Landschaft malend, und Victor Hugo, der eine „Rheinreise“ verfasste. Auch Komponisten wie Franz Liszt, der drei Sommer auf der Rheininsel Nonnenwerth verbrachte, ließen sich von rheinromantischen Motiven inspirieren.

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