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EKD-Studie entkräftet Ausgangsthesen des Synodalen Wegs

Der Synodale Weg stand auf tönernen Füßen: Das beweisen die Ergebnisse der EKD-Studie.
EKD-Studie stellt die Ausgangsthesen des Synodalen Wegs, dass Teile der katholischen Lehre verursacht habe, infrage.
Foto: Julian Stratenschulte (dpa)

Jetzt hat auch die evangelische Kirche Deutschlands ihren Missbrauchsbericht – und die Betroffenheit ist groß. Und die Bischöfe, die so viele Hoffnungen in den 2019 in Lingen begonnenen Synodalen Weg gesetzt hatten, müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Missbrauchsvergehen bei den Protestanten, bei denen alle Forderungen der vier Synodalforen längst Wirklichkeit sind, die Ausgangsoptionen dieses Wegs nochmals zusätzlich in Frage stellen. Auch bei der „evangelischen“ ForuM-Studie sind die Zahlen hoch, signifikante Unterschiede zwischen der katholischen und der evangelischen Seite gibt es nachweislich nicht. 

„Laxere“ Lehre konnte Missbrauch nicht verhindern

Alles, was der Synodale Weg wollte, ist bei den Protestanten bereits der Fall: In den evangelischen Kirchen steht die Synode über dem Landesbischof, es gibt kein Weihesakrament, Frauen können Pastorinnen sein, Pastorinnen und Pastoren können heiraten oder in homosexuellen Beziehungen leben; in Bezug auf Sexualität gibt es keine moralischen Vorgaben, und man ist offen für alle Gender-Ideen. Das alles hat den sexuellen Missbrauch in den evangelischen Kirchen nicht verhindern können.

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Selbst wenn die katholische Kirche in Deutschland also ihre Praxis und zum Teil auch Kirchenlehre über die kirchliche Hierarchie („Macht“), das Weihesakrament („Frauen“), die Sexualität („Zölibat“) und die Anthropologie („Gender“) ändern würde, würde das nicht an die Wurzel des Phänomens des sexuellen Missbrauchs gehen. Insofern stand der Synodale Weg auf tönernen Füßen, die Weichen waren von Anfang an falsch gestellt.

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Guido Horst Evangelische Kirche Guido Horst Landesbischöfe und Landesbischöfinnen Zölibat

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