Ein Zeichen des Himmels. Nach dunklen Wochen unter verhangenen Wolken mit fast beständigem Regen brach am vergangenen Samstag über Assisi der Himmel auf: Sonne, blauer Himmel, fast frühlingshafte Temperaturen. Langsam erwachte der umbrische Pilgerort am frühen Morgen zum Leben. Über der dunklen Unterkirche erhebt sich majestätisch die dem heiligen Franziskus geweihte gotische Basilika. Die ersten Besucher des mächtigen Kirchenbaus treffen ein. Auch Gruppen junger Menschen beginnen, die Altstadt zu füllen. Doch sie zieht es zunächst zur Bischofskirche Santa Maria Maggiore, in der sie bereits eine lange Schlange vor der letzten Ruhestätte des Internetapostels Carlo Acutis erwartet.
Auf zu Bruder Franz
Zum ersten Mal in der Geschichte sind die Gebeine des Heiligen von Assisi in seiner Heimatstadt ausgestellt. Seit Samstag kann man sie einen Monat lang verehren. Und 400.000 Menschen wollen kommen.
