Schulden, Streit und Planlosigkeit: Derzeit regieren Union und SPD nach dem Motto „Nach uns die Sintflut“. So wäre auch ein Koalitionsende das kleinere Übel.
Wie will der Kanzler in die Geschichte eingehen? Als mutiger Reformer? Oder als Wahrer von „Maß und Mitte“? Wenn die Wirtschaftswende noch kommen soll, sind Entscheidungen gefragt.
Deutschland muss finanziell kürzer treten. Eine harte Wahrheit, wer kann sie hören? Vielleicht ja die, denen es nicht zuerst auf das Materielle ankommen sollte: Christen.
Die Bundesregierung will den gesamten deutschen Schuldenstand in nur vier Jahren um rund die Hälfte erhöhen. So wird das Geld der Zukunft schon heute verfrühstückt.
Statt mit Subventionen zu winken, sollten die zukünftigen Koalitionspartner jetzt lieber eine klare Prioritätenliste aufstellen. Dazu sollte auch die Pflege gehören.
Statt gegen die Schuldenbremse und ihre Verteidiger zu agitieren, sollten die Grünen sich lieber von ihren überkommenen wirtschaftspolitischen Träumen verabschieden.