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Was ein Präsident Biden für den Lebensschutz bedeutet

Auf die Wahl Joe Bidens zum US-Präsidenten reagierten sowohl Pro-Life-Gruppen als auch große Abtreibungsorganisationen wie Planned Parenthood.
Präsidentschaftswahlen in den USA - Delaware
Foto: Andrew Harnik (AP) | Joe Bidens Wahlsieg polarisiert - so auch unter Lebensschützern und Abtreibungsbefürwortern.

Mehrere amerikanische Abtreibungsorganisationen haben den Sieg des Demokraten Joe Biden bei den US-Präsidentschaftswahlen begrüßt. Die National Abortion and Reproductive Rigths Action League (NARAL) bejubelt „die demokratische Bewerberin für das Amt des Vizepräsidenten, Kamala Harris, als Vorkämpferin für die Abtreibung“. NARAL postete am Samstagnachmittag auf Twitter: „Kamala Harris schrieb soeben Geschichte als erste Frau, als erste schwarze Frau sowie als erste asiatisch-amerikanische Frau, die zum Vizepräsidenten gewählt wurde! Sie war schon immer eine Verfechterin der produktiven Freiheit, und wir können es gar nicht erwarten, dass sie für uns alle kämpft“.

Abtreibungsorganisationen sind "hocherfreut"

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Auch die Präsidentin des Planned Parenthood Action Fund, Alexis McGill Johnson, feierte die Nachricht und twitterte: „Mit der Wahl von Joe Biden und Kamala Harris würde Amerika in der Hand von Anführern sein, die sich dafür engagieren, die reproduktiven Rechte voranzutreiben und zu erweitern. Wir vom Planned Parenthood Action Fund sind hocherfreut darüber, dass sie gewählt wurden, und wir sind bereit, vom ersten Tag an mit ihnen zusammenzuarbeiten“.
Demgegenüber bemerkte die Pro-Life-Gruppe National Right to Life in einer Stellungnahme für „The Christian Post“, dass „sowohl Biden als auch Harris von NARAL und von Planned Parenthood - dem größten Abtreibungsunternehmen des Landes – unterstützt wurden“.

National Right to Life führte weiter aus, NARAL habe betont, „dass eine Präsidentschaft von Biden und Harris den Zugang zur Abtreibung ‚erweitern‘ würde. Biden würde zum Abtreibungspräsidenten werden. Er hat versprochen, die Abtreibung auf Wunsch zu fördern und Pro-Life-Gesetze und -Maßnahmen rückgängig zu machen“. Die Lebensschutzorganisation bemerkte weiter: „Während die Nation auf die endgültigen Auswertungen, Neuauszählungen sowie offizielle Bestätigungen der Gesamtstimmen wartet, behauptete Biden, dass er als Präsident alle Amerikaner repräsentieren würde. Allerdings würden er und seine Regierung nicht den hilfsbedürftigen Menschen unter uns schützen: das ungeborene Kind“. 

Sie befürworten radikale Maßnahmen

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Die Vorsitzende des National Right to Life Committees (NRLC), Carol Tobias, fügte hinzu: „Biden und Harris befürworten radikale Abtreibungsmaßnahmen. Eine Biden/Harris-Regierung würde daran arbeiten, Schutzgesetzgebungen wie das Hyde Amendment [mit dem eine Abtreibungsfinanzierung aus Steuergeldern untersagt wird] rückgängig zu machen, und die Steuerzahler dazu zu zwingen, für die Abtreibung nach Wunsch zu bezahlen“. Die Lebensschutzgruppe erinnerte zudem daran, dass sowohl Biden als auch Harris die „Plattform für Abtreibung bis zur Geburt“ der Demokratischen Partei unterstützten. 

Im Gegensatz dazu hätten Präsident Donald Trump und Vizepräsident Mike Pence „eifrig daran gearbeitet, Amerikas ungeborene Kinder und ihre Mütter zu schützen“, sagten die Lebensschützer.  DT/ks

Was ist von der künftigen Vizepräsidentin Kamala Harris zu erwarten? Und was bedeutet der Wahlsieg Bidens innen- wie außenpolitisch für das Land? Verfolgen Sie die weiteren Entwicklungen rund um die US-Präsidentschaftswahl in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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