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Tumult unter Polens Rechten

Die PiS-Partei hat sich von ihrem früheren Premier Morawiecki getrennt. Das macht sie nicht nur schwächer gegenüber Premier Donald Tusk, sie verliert an Dominanz auf dem rechten Parteienfeld.
Morawiecki
Foto: IMAGO/Francesco Fotia | Von PiS-Übervater Kaczinski hat sich Polens Ex-Premier Mateusz Morawiecki nun gelöst. Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni scheint sein neues Vorbild zu sein.

Totgesagte leben länger. In Polen gilt dies vor allem für zwei Politiker: den amtierenden Premierminister Donald Tusk (KO) und Oppositionsführer Jaroslaw Kaczyński (PiS). Beide dominieren seit Jahrzehnten die polnische Politik, auch wenn sie mehrmals abgeschrieben wurden. Doch sie sind immer noch da und mächtig. Aber die Zeiten ändern sich. Besonders die Aktienwerte für Kaczyński stehen derzeit nicht hoch. Seine PiS-Partei erlebt gerade die schwerste Spaltung seit ihrer Gründung. Auslöser ist der Konflikt mit dem früheren PiS-Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki, der seit Monaten mit seiner Bewegung „Rozwój Plus“ (Entwicklung Plus) versucht, ein moderates konservatives Angebot zu etablieren. Der endgültige Bruch mit ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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