Interview-Kolumne

Theo Waigel: Gefährdung des Friedens beschäftigt mich am meisten

Der CSU-Politiker nimmt in der „Tagespost“-Kolumne „Esthers Fragen“ Stellung zu Gott, persönlichen Fehlern und seiner größten Leistung.
Theo Waigel nimmt Stellung zu Gott, persönlichen Fehlern und seiner größten Leistung.
Foto: Frank Hoermann/SVEN SIMON via www.imago-images.de (www.imago-images.de) | Auf die Frage, wie er sich den Himmel vorstelle, erklärte Waigel: „Befreit von aller Last, geborgen in der Liebe Gottes, im Glück über die Begegnung mit den Vertrauten meines Lebens.“

Den Politiker Theo Waigel, Ehrenvorsitzender der CSU und langjähriger Bundesfinanzminister, beschäftigt derzeit am meisten die Gefährdung des Friedens und der Menschenrechte in weiten Teilen der Welt. Das erklärte der 83-Jährige gegenüber der „Tagespost“ in der Interview-Kolumne „Esthers Fragen“.

"Warum das unverschuldete Leid auf dieser Welt?"

Waigel nannte darin auch seine für ihn persönlich größte Leistung: „Der Überleitungsvertrag zwischen Deutschland und der Sowjetunion, der erste völkerrechtliche Vertrag des vereinigten Deutschlands, der die Rückführung von Hunderttausender sowjetischer Soldaten und aller Waffen innerhalb von dreieinhalb Jahren in ihre Heimat beinhaltete.“ 

Auf die Frage, wie er sich den Himmel vorstelle, erklärte Waigel: „Befreit von aller Last, geborgen in der Liebe Gottes, im Glück über die Begegnung mit den Vertrauten meines Lebens.“ Gott wolle er einmal die Frage nach der Theodizee stellen: „Warum das unverschuldete Leid auf dieser Welt?“  DT

Welcher Mensch hat Theo Waigel am stärksten geprägt? Welche lebende Person bewundert er am meisten? Lesen Sie das gesamte Interview in der kommenden Ausgabe der "Tagespost".

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