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Nicht nur eine Frage von Leben und Tod

ADF und „Die Tagespost“ beleuchten auf der MEHR-Konferenz das Thema Christenverfolgung.
"Tagespost"-Chefredakteuer Oliver Maksan und Andreas Thonhauser von ADF International
Foto: DT | "Tagespost"-Chefredakteuer Oliver Maksan und Andreas Thonhauser von ADF International sprachen auf der MEHR-Konferenz in Augsburg über das Thema Christenverfolgung.

Wie steht es weltweit um die Christenverfolgung, wenn selbst Demokratien wie Indien die Religionsfreiheit von Christen immer mehr einschränken? Dieser Frage gingen "Tagespost"-Chefredakteur Oliver Maksan und Andreas Thonhauser von ADF Intenational bei „Die Tagespost im Dialog“ auf der MEHR-Konferenz in Augsburg nach. 

Besonders christenfeindliche Länder 

Thonhauser, der Kommunikationsdirektor von ADF ist, hob hervor, dass die Situation sehr unterschiedlich sei. Mittlerweile würden aber nicht nur Nordkorea oder China zu den besonders christenfeindlichen Ländern zählen, sondern auch viele Länder in Afrika  oder der Iran. 
Häufig würde die Religion ideologisch aufgefasst oder der Glaube der Ideologie unterworfen. So forciere das demokratische Indien eine nationalistische Politik, die die Konversion zum Christentum stark diskriminiere. 

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Als Beispiel führte Thonhauser die Geschichte eines sechsjährigen Jungen an, der mit seinen blinden Eltern in Indien inhaftiert worden ist, da der Vater Pastor ist. Die Gemeinde wurde überfallen und der Pastor zur Polizei verschleppt, da ihm ein Verstoß gegen ein „Konversionsverbotsgesetz“ vorgeworfen worden war. Daraufhin wurde die gesamte Familie inhaftiert. Aufgrund westlichen Drucks und des Engagements von ADF wurde die Familie wieder freigelassen.
Die Vereinten Nationen und die westlichen Staaten müssten Druck aufbauen und zu einer wertegeleiteten Außenpolitik kommen, betonte Thonhauser.
Problematisch sei derzeit allerdings auch, dass in westlichen Ländern die Diskriminierung von Christen zunehme. Der Respekt vor der Gewissensfreiheit und somit vor Menschenrechten schwände auch hier. Gerade das Engagement für den Schutz von Ehe und Familie sei mittlerweile risikobehaftet.

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