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Netanjahu verteidigt harten Gaza-Kurs

Israel blockiert keine Lebensmittellieferungen für Menschen in Not. Neue Hilfslieferung des Malteserordens erreicht die Menschen in Gaza.
Hilfslieferungen
Foto: imago stock&people (imago stock&people) | Hilfslieferungen für notleidende Menschen im Gazastreifen werden jetzt auch von den Maltesern geliefert. Im Bild: Kontrolle von Hilfegüterlieferung an Gaza am Grenzübergang Kerem Shalom.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Gaza-Krieg als Kampf zwischen Barbarei und Zivilisation bezeichnet. Er sagte in einer Rede vor beiden Kammern des US-Kongresses in Washington, Verantwortung für die Not der Menschen im Gazastreifen wies er zurück.

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Israel blockiere keine Lebensmittellieferungen in den Gazastreifen. Es sei die Terrororganisation Hamas, die das Essen stehle. Netanjahu hatte bei seiner Rede entgegen den Hoffnungen von Angehörigen der 120 noch im Gazastreifen verbliebenen Geiseln keine Vereinbarung über eine Waffenruhe im Gegenzug für die Freilassung der Geiseln angekündigt. 

Hilfe für Menschen in Not

Unterdessen  hat nach Zeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Lateinischen Patriarchat von Jerusalem und dem Malteserorden  eine neue Hilfslieferung die palästinensische Bevölkerung im Norden Gazas erreicht. Die lebensnotwendigen Hilfsgüter wurden an die Partnergemeinde in Gaza übergeben und würden in den folgenden Tagen an Menschen in Not verteilt, erklärte Thomas Weiss, Leiter der Nahostabteilung bei Malteser International, dem internationalen Hilfswerk des Malteserordens.

Die Situation der Bevölkerung in Gaza sei kaum in Worte zu fassen. „Im Umfeld unserer Partnergemeinde gibt es kein intaktes Gebäude mehr, im gesamten Gazastreifen zeichnet sich ein Bild der Verwüstung und massiver Zerstörung ab“, sagte Weiss. Der Zugang zu lebensnotwendigen Hilfsgütern sei eingeschränkt. DT/chp

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