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Jens Spahn den Puls gefühlt

Was denkt eigentlich der Mann an der Spitze des Gesundheitsressorts? Im „Thema der Woche“ äußert sich Jens Spahn ausführlich zu Organspende, Präimplantationsdiagnostik, Sterbehilfe und Konversionstherapien.
Organspende: Wie Jens Spahn seine Widerspruchslösung begründet
Foto: Oliver Berg (dpa) | Jens Spahn ist ein Mann, der Schlagzeilen macht. Mit 39 Jahren ist der Bundesgesundheitsminister der jüngste Minister im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Für Katholiken ist das Bundesgesundheitsministerium ein Schlüsselressort. Hier werden die Weichen für viele Themen gestellt, die aufgrund ihrer ethischen Brisanz vielen Katholiken auf den Nägeln brennen. Was denkt eigentlich der Mann an der Spitze eines solchen Ressorts? Im „Thema der Woche“ hat Tagespost-Bioethik-Korrespondent Stefan Rehder darum Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) einmal den Puls gefühlt.

Jens Spahn ist ein Mann, der Schlagzeilen macht. Mit 39 Jahren ist der Bundesgesundheitsminister der jüngste Minister im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Vergangenes Jahr kandidierte er neben Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz für den CDU-Bundesvorsitz. Das Ergebnis ist bekannt. Dennoch gilt der Münsterländer, der sich selbst als „liberal-konservativ“ bezeichnet, Vielen als Mann der Zukunft.

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Im ausführlichen „Tagespost-Interview“ mit Bioethik-Korrespondenten Stefan Rehder nimmt der katholische CDU-Politiker und bekennende Homosexuelle, der vor zwei Jahren seinem Partner Daniel Funke, Leiter des Berliner Hauptstadtbüros der Zeitschrift „Bunte“, auf Schloss Borbeck in Essen das Ja-Wort gab, zu Fragen Stellung, die Katholiken besonders bewegen:

Sämtliche bioethischen Streitthemen versammelt

Dabei reicht die Palette der Themen von der geplanten und weithin heftig kritisierten Studie, von der sich Spahn wissenschaftliche Erkenntnisse über die seelischen Folgen von Abtreibungen verspricht, über die von ihm forcierte Einführung der Widerspruchsregelung bei der Organspende und das von ihm geforderte Verbot sogenannter Konversionstherapien. Auch zur Aufnahme nichtinvasiver Gentests in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen, mit denen Eltern ihre noch ungeborenen Kinder auf das Down-Syndrom testen können, der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik und dem vom Deutschen Bundestag verabschiedeten gesetzlichen Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung, über das derzeit das Bundesverfassungsgericht verhandelt, äußert sich der Bundesgesundheitsminister im „Thema der Woche“ der überregionalen katholischen Wochenzeitung.

DT

Wer wissen will, was Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu all diesen Fragen denkt und wie er seine Positionen mit seinem katholischen Glauben in Einklang zu bringen können meint, der findet das vollständige Interview in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 04. Juli 2019.

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