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Putins Krieg ist strategisch festgefahren

Viele Russen wollen ein Ende des Ukrainekrieges, aber nicht um den Preis von Zugeständnissen, die man als Niederlage empfinden könnte.
Russlands Machthaber Wladimir Putin
Foto: IMAGO/Mikhail Tereshchenko (www.imago-images.de) | Wladimir Putin sucht keinen gesichtswahrenden Ausstieg aus dem Ukrainekrieg, sondern einen Weg, politisch zu erreichen, woran er militärisch scheitert.

Am 13. und 14. Mai führte Russland unter Einsatz von mehr als 1.500 Drohnen und 56 Raketen den schwersten kombinierten Luftangriff seit Beginn der Vollinvasion durch. Insgesamt wurden nach Angaben vom Wochenende mindestens 27 Zivilisten getötet und Dutzende teils schwer verletzt. Diese Angriffswelle widerlegte jene Rhetorik, mit der Wladimir Putin wenige Tage zuvor den Eindruck diplomatischer Bewegung erzeugt hatte. Am Abend des 9. Mai erklärte Putin im Kreml vor Journalisten, der Krieg laufe „auf ein Ende zu“, warf dem Westen vor, weiterhin auf den Zusammenbruch Russlands zu setzen, und stellte damit den Eindruck her, Moskau strebe eine diplomatische Lösung an.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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