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Orbáns Vermächtnis – Orbáns Hypothek 

Ungarns langjähriger Regierungschef hinterlässt ein zwiespältiges Erbe: Korruption schmälert die Verdienste. 
David Engels
Foto: privat | Der Althistoriker und "Tagespost"-Kolumnist David Engels sieht ein Zeitalter des Cäsarismus heraufziehen.

Orbán hat sich im Laufe seiner langen Karriere viele Verdienste um den europäischen Konservatismus erworben, wie man bei aller Kritik ehrlich anerkennen muss, und wie so oft wäre er sicherlich anders in die Geschichte eingetreten, hätte er auf sein letztes Mandat verzichtet. Sehr positiv war, dass durch zahllose Bildungsinitiativen, Tagungen und Subventionen vielen Konservativen, die im eigenen Land mit Repressalien angesichts ihrer Überzeugungen zu rechnen hatten, eine wichtige Möglichkeit zur Entfaltung ihrer Ideen geboten wurde.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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