An die vielen akuten Krisenherde in der Welt, die Hungerkatastrophe im Sudan und die Kriege in der Ukraine wie in Nahost, erinnerte der Wiener Kardinal Christoph Schönborn am Dienstagvormittag bei seiner Festrede im Rahmen des Internationalen Parlamentarischen Gebetsfrühstücks in Wien. Die Aufgabe der Politik sei es, all dies nicht zu verharmlosen, aber in eine größere Perspektive zu stellen. Die Ursachen seien oft komplex, weshalb es einer langfristigen Perspektive bedürfe. „Wir dürfen nicht vergessen: Der Herr der Geschichte ist Gott. Wir aber dürfen mitwirken“, so Kardinal Schönborn.
Schönborn: „Gott ist der Herr der Geschichte!“
Zum Verzicht auf das Zurückschlagen mahnt der Wiener Kardinal Christoph Schönborn beim Internationalen Gebetsfrühstück im österreichischen Parlament.
