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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Die chinesische Verführung

Einst ein mittelasiatisches Bündnis ist die SCO heute ein großer Wirtschaftsverbund – unter dem maßgeblichen Einfluss Pekings.
Kyrgyzstan SCO Summit
Foto: Imago/SNA | China will den Takt angeben: Präsident Xi Jinping auf dem SCO-Gipfel in Kirgisistan.

Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, englisch kurz SCO, feierte ihren 25. Geburtstag. Im kirgisischen Bischkek fand der Jubiläumsgipfel statt. Vor allem Xi Jinping, Putin und Modi ließen es sich nicht nehmen, Flagge zu zeigen. Die mediale Resonanz hierzulande: überschaubar. Die Bedeutung dieses Wirtschafts- und Entwicklungsverbundes ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Zehn Staaten sind Vollmitglied: als Gründer China, Russland, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan, später kamen Indien und Pakistan, Iran und zuletzt Belarus dazu. Die Initiative repräsentiert 42 Prozent der Weltbevölkerung und 25 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Der sogenannte Westen: außen vor. Ein wachsender Kreis von ...

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