Vor allem in der Mentalität unterscheiden sich Russen und Ukrainer, meint der ukrainische Historiker Ihor Zhaloba. Er weiß auch, wie sich dieser Unterschied auf den Krieg auswirkt.
Der Krieg gegen die Ukraine ist für den Kreml mehr als ein Mittel der Außenpolitik. Er legitimiert seine Herrschaft, stiftet Sinn und macht den Frieden zur Gefahr für das Regime.
Großbritannien, Frankreich und Deutschland weisen einen realistischen Weg zu Friedensgesprächen, doch der Kriegstreiber im Kreml träumt weiter von der Kapitulation ...
Russland, Oligarchen und die Geburt einer postmodernen Autokratie: Assayas’ Film über den „Magier im Kreml“ bleibt trotz großer Schauspielkunst unter seinen ...
Auserwählt und stets von Feinden umgeben: Der Historiker Oliver Jens Schmitt zeigt rote Fäden im russischen Selbst- und Staatsverständnis quer durch die Jahrhunderte.
Putin setzt auf Kälteterror, und Ungarns Regierungschef Viktor Orbán interessiert sich mehr für billiges Gas aus Russland als für das Sterben im Nachbarland Ukraine.
Die Russisch-Orthodoxe Kirche hat ihren Anspruch auf geistliche Autorität untergraben. Patriarch Kyrills Glaubensbekenntnis ist die Loyalität zum autoritären Staat.
Alle sprechen jetzt vom Frieden, selbst die Zyniker im Kreml. Doch wer spricht von den entführten ukrainischen Kindern, von den Schmerzen der Soldaten, wer trauert ...