Im Sinne seines Vorgängers spricht auch Papst Leo XIV. in seiner ersten Apostolischen Exhortation „Dilexi te“ von der „Diktatur einer Wirtschaft, die tötet“. Er kritisiert dabei, dass „die Einkommen einiger weniger exponentiell steigen“, während der Anteil derjenigen zunimmt, die „vom Wohlstand dieser glücklichen Minderheit“ immer weiter entfernt sind. Zwischen den Zeilen kommt damit zum Ausdruck, wie sehr auch dieser Papst durch seine Tätigkeit in südamerikanischen Armenvierteln geprägt wurde.
Dem Gemeinwohl verpflichtet
Wirtschaft, „die tötet“? Auf den deutschen Mittelstand trifft das zweifellos nicht zu. Sein gesellschaftlicher Beitrag geht weit über messbare Statistiken hinaus.
