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Der Papst und die KI: Eine neue Enzyklika am Horizont?

Eine Konferenz im Vatikan zeigt, dass Leo XIV. dem Thema Künstliche Intelligenz höchste Priorität einräumt.
Papst Leo XIV.
Foto: IMAGO/Divisione Produzione Fotografica (www.imago-images.de) | Immer wieder im Austausch mit Mitgliedern der Stiftung Centesimus Annus Pro Pontefice: Papst Leo im Mai 2025.

Es war vielleicht das Jahr des endgültigen Durchbruchs: 2025 nutzten einer Forsa-Umfrage zufolge jedenfalls zwei Drittel aller Deutschen Künstliche Intelligenz (KI); ein Jahr zuvor war es nur ungefähr die Hälfte gewesen. Dass KI die bestimmende technische Neuerung unserer Epoche ist, hat man auch im Vatikan erkannt. Am 5. Dezember 2025 empfing Papst Leo XIV. die Teilnehmer der internationalen Konferenz „Artificial Intelligence and Care of Our Common Home“ zu einer privaten Audienz im Konsistorium des Päpstlichen Palastes – eine Geste, die die außerordentliche Bedeutung unterstreicht, die der Vatikan diesem Thema beimisst.

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