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Oster glaubt, dass die Synodalkonferenz kommen wird

Der Passauer Bischof zählt zu den Kritikern des Synodalen Weges. Er rechnet aber damit, dass das Reformprojekt auf Dauer gestellt wird.
Stefan Oster
Foto: IMAGO/Peter Back (www.imago-images.de) | Hält den Kontakt zu den Kollegen: Stefan Oster SDB beim Eröffnungsgottesdienst der letztjährigen Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in der Basilika Steinfeld.

Der Passauer Bischof Stefan Oster rechnet damit, dass die „Synodalkonferenz“ kommt. In einem Interview mit dem Passauer Bistumsblatt, das auf seiner Homepage dokumentiert ist, sagte Oster, das Nachfolgeprojekt des Synodalen Weges müsse zwar noch von der Bischofskonferenz und von Rom bestätigt werden, er jedoch rechne mit der Verwirklichung. Ob er selbst dafür stimmen werde, sagte der Passauer Bischof nicht. In seinem Bistum werde er aber die Methode des „Gesprächs im Heiligen Geist“ etablieren, die der Synodale Weg auf seiner letzten Sitzung als Inspiration der römischen Weltsynode erstmals ausprobiert hatte.

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Anders als der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer und der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki war Oster – einer der vier Synodalen-Weg-Kritiker, die sich nicht am „Synodalen Ausschuss“ beteiligt hatten – zur letzten Vollversammlung des Synodalen Weges vergangene Woche nach Stuttgart gefahren. Nichtsdestotrotz äußerte sich Oster in dem Interview erneut kritisch über das deutsche Reformprojekt. Papst Franziskus habe, „freilich ein wenig flapsig“, den Kern mit seiner Warnung getroffen, es gebe in Deutschland schon eine evangelische Kirche und brauche nicht noch eine.

Auch sei er der Ansicht, so Oster, dass sich „die Polarisierungen innerhalb des Volkes Gottes, innerhalb der Bischofskonferenz wie auch zwischen der Kirche in Deutschland und der Weltkirche durch den Synodalen Weg eher verstärkt“ hätten. Er hoffe, dass es gelingen könne, nun wieder verstärkt an der Einheit zu arbeiten. (DT/jra)

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