Wer in der Mark reisen will, der muß zunächst Liebe zu ‚Land und Leuten’ mitbringen (…) Wenn du reisen willst, mußt du die Geschichte dieses Landes kennen und lieben. Dies ist ganz unerläßlich.“ – Damit begann Theodor Fontane die zweite Auflage seiner „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. Der märkische Dichter wusste: Wer die Landschaften zwischen Elbe, Oder und Spree verstehen will, muss die Geschichte kennen, die sie geprägt hat. Was heute in Domtürmen, Klosterruinen und Feldsteinkirchen sichtbar steht, ist das Ergebnis eines jahrhundertelangen, oft mühsamen Prozesses – eines Zusammenwirkens von Politik, Glaube und Kultur.
Das Christentum als Kulturstifter
Von heidnischen Heiligtümern über die Mission der Ottonen bis zu den Zisterzienserklöstern: Erst das Christentum brachte der Mark Brandenburg dauerhaft Schrift, Baukunst und Kultur.
