Josef Ploner hat ein sonniges Gemüt. Vielleicht ist es auch Gottvertrauen. „Was ich nicht ändern kann, darüber rege ich mich nicht auf“, sagt der 43-Jährige. Dabei gebe es schon einiges, was dem Fischmeister im Stift Zwettl Sorgen bereiten könnte. Der Biber, der mit seinen Dammarbeiten immer wieder eine Gefahr für die Teiche darstellt, steht auch in Österreich unter Artenschutz und darf nicht bejagt werden. Otter und Reiher, die sich an den Fischen in den 15 Teichen gütlich tun, nur zu bestimmten Zeiten und unter Einhaltung einer Vielzahl bürokratischer Vorschriften.
Ein Rhythmus, älter als jede Krise
Bescheiden und von der eigenen Hände Arbeit getragen – so verstehen viele Ordensbrüder ein gottgefälliges Leben. So auch im Waldviertel in Niederösterreich.
