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Peter Hahne: Kirchen sollen zum Gebet aufrufen

Jetzt sind die Kirchen mit ihrem Markenkern gefragt: Ein flammender Aufruf zum Gebet, zum Gottvertrauen und zu einer Gelassenheit, die nur Jesus Christus schenken kann.
Journalist und Bestseller-Autor Peter Hahne
Foto: mediaKern | Peter Hahne wirft den Kirchen Versagen angesichts der Coronakrise vor.

Der Bestsellerautor Peter Hahne fordert von den Kirchen in Deutschland einen Aufruf zum Gebet für Deutschland. Dies schreibt er in einem Beitrag für die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“. „Über Donald Trump wird viel gespottet, doch er hatte für den 15. März zu einem „Nationalen Gebetstag“ der USA aufgerufen. Genau das müssten die Kirchen in Deutschland jetzt auch tun: täglich die  Glocken läuten und zusammen mit Politikern, die Christen sind, zum Gebet für unser Land aufrufen.“

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Aufruf zum Gebet für Deutschland

Angesichts abgesagter Gottesdienste, geschlossener Kirchen und Gemeindehäusern und kirchlicher  Gesundheitstips wirft der 67-Jährige, dessen neues Buch „Seid ihr noch ganz bei Trost“ Platz eins der Bestsellerlisten von Spiegel und Stern belegt, den Kirchen vor, wie „eine Eventagentur oder eine Krankenkasse“ aufzutreten.

„Kirche droht sich in diesen Tagen der Angst in Bedeutungslosigkeit verabschiedet zu haben. Dabei wären jetzt die Kirchen bei ihrem Markenkern gefragt: Ein flammender Aufruf zum Gebet, zum Gottvertrauen und zu einer Gelassenheit, die nur Jesus Christus schenken kann.

DT/mee

Peter Hahne wünscht sich angesichts der Corona-Krise von den Kirchen einen Aufruf zum Nationalen Gebetstag. Lesen Sie den ganzen Text in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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Redaktion Die Tagespost Donald Trump Jesus Christus Kirchen und Hauptorganisationen einzelner Religionen Peter Hahne

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