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Peter Hahne: „Anti-Gender-Tsunami“ geht durchs Land

Auf dem Vehikel einer „neuen“ Sprache werde eine neue Ideologie verbreitet, meint der TV-Moderator und Autor Peter Hahne. Daher habe er die Petition gegen eine „Genderisierung“ der deutschen Sprache unterzeichnet.
Peter Hahne gegen "Genderisierung" der Sprache
Foto: Franz-Peter Tschauner (dpa) | Schreibt in seinen Büchern schon seit Jahren gegen „Gender-Wahn, Grammatik-Gaga und Denglisch-Dummsprech“ an: Der TV-Moderator Peter Hahne.

Von einem „Anti-Gender-Tsunami“, der durch das Land gegangen sei, spricht der TV-Moderator und Autor Peter Hahne. Damit bezieht er sich auf eine aktuelle Petition des „Vereins Deutsche Sprache“, mit dem prominente Persönlichkeiten gegen die „Genderisierung“ der deutschen Sprache vorgehen wollen. Hahne gehört zu den Erstunterzeichnern des Appells, dem sich bereits mehr als 50 000 Unterstützer angeschlossen haben.

Hahne: Dass die Politik kaum reagiert, ist nicht verwunderlich

In einem Beitrag für die „Tagespost“ schreibt Hahne, dass er in seinen Büchern schon seit Jahren gegen „Gender-Wahn, Grammatik-Gaga und Denglisch-Dummsprech“ angeschrieben habe. Die Zuschriften, die in dazu erreicht hätten, seien „zu 99 Prozent positiv“ gewesen. Meist seien sie verbunden gewesen mit der Frage: „Warum gibt es denn nicht eine konzertierte Aktion gegen den Wahnsinn? Wenn man nicht jetzt was tut, hat sich die Welt bald an diesen Unsinn gewöhnt.“ Daher habe er sich der Petition angeschlossen.

Dass aus der Politik kaum eine Reaktion gekommen sei, verwundere ihn nicht, so Hahne. „Klar, da entblöden sich die beiden führenden Repräsentanten unseres Staates nicht, schulschwänzende Kinder für ihre Klima-Demos in höchsten Tönen zu loben.“ Er halte es eher mit Papst Benedikt XVI.: „Wir müssen endlich der Meinungsdiktatur des Relativismus eine Leidenschaft für die Wahrheit entgegensetzen.“

Auf dem Vehikel einer "neuen" Sprache werde eine Ideolgie verbreitet

Zu dieser Wahrheit gehöre, dass auf dem Vehikel einer „neuen“ Sprache eine neue Ideologie verbreitet werde. „Tröpfchenweise, in leichten Dosen, schleichend und heimlich kommt die Umerziehung“, so Hahne. Nicht die irren Ideologen finde er die schlimmsten, „sondern gestandene Persönlichkeiten an Universitäten, in Parlamenten und Medien, die sich diesen Unsinn widerstandslos gefallen lassen“.

DT

Warum Peter Hahne auch die bayerische Politik in Sachen Gender kritisiert, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 21. März 2019. Kostenlos erhalten Sie diese Ausgabe hier.

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Maximilian Lutz Peter Hahne

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