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Münsters neues Dommuseum zeigt seine Schätze

Knochen des Apostels Paulus sind nur eines der Highlights. In einem vom Architekten Jörg Preckel entworfenen Neubau mitten in Münster öffnet die Kirche den Blick in ihre Schatzkammer.
Reliquiar St. Paulus, Dommuseum Münster
Foto: Domverwaltung St. Paulus Dom 2026; Stephan Kube, Greven | Das goldene Büstenreliquiar des heiligen Apostels Paulus aus dem 11. Jahrhundert ist der bedeutendste Schatz des Dommuseums. Es ist das älteste christliche Büstenreliquiar Europas.

Ein großer Wurf nach außen, ein Ort der Besinnung und der Betrachtung im Inneren: Das neue Dommuseum Paulus in Münster ist eröffnet. Der neue Standort liegt direkt hinter der Lambertikirche, wenige hundert Meter vom Paulusdom entfernt. Das Gebäude gehört der Münsteraner Familie Lohmann. 1,1 Millionen Euro betragen die Unterhaltskosten pro Jahr. Die Bauherren Heinz Lohmann und Anna Lohmann-Gerleve vermieten das moderne Haus mit seiner historisierend-urbanen Giebelfassade aus Naturstein an die Diözese. Ein ebenfalls erwogener Museumsneubau wäre für das Bistum kaum finanzierbar gewesen.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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