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Matussek: „Die Deutschen waren nie Papst“

Der Schriftsteller Matthias Matussek geht deutlich mit dem Umgang der Deutschen mit dem verstorbenen Papst Benedikt XVI. ins Gericht.
Matthias Matussek geht deutlich mit dem Umgang der Deutschen mit dem verstorbenen Papst Benedikt XVI. ins Gericht.
Foto: Socher/ Eibner-Pressefoto (imago stock&people) | Matthias Matussek meint: "Die Deutschen waren nie Papst, sie haben sich mit diesem Glaubenslehrer des Jahrhunderts nur einen Tag lang geschmückt, um ihn – den Fragilen – dann zu jagen, zu verleumden, zu hetzen.“

Deutliche Kritik übt der Bestseller-Autor Matthias Matussek am Verhältnis der Deutschen zu dem am Samstag verstorbenen emeritierten Papst Benedikt XVI. Die im Nachhinein zynischste Schlagzeile zu dessen Pontifikat habe gleich zu Beginn die „BILD-Zeitung“ gebastelt: „Wir sind Papst!“. Matussek hält auf Anfrage dieser Zeitung dagegen: „Die Deutschen waren nie Papst, sie haben sich mit diesem Glaubenslehrer des Jahrhunderts nur einen Tag lang geschmückt, um ihn – den Fragilen – dann zu jagen, zu verleumden, zu hetzen.“

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"Diese verfettete und selbstgefällige deutsche Amtskirche"

Niemand sei je so wenig Papst gewesen „wie diese Deutschen, wie diese verfettete und selbstgefällige deutsche Amtskirche, der er mit seiner Freiburger Rede während seines letzten Deutschlandbesuchs den Kopf gewaschen und ihr Demut und Gottesfürchtigkeit angeraten hat, statt sich apostolisch auf ihren Kirchensteuermilliarden und Riesenapparaten auszuruhen“. Der Ex-Spiegel-Redakteur empfiehlt, den Deutschen, die Jesus-Bücher des emeritierten Papstes zu studieren, „möglicherweise geht ihnen dann ein Licht auf“.  DT/mlu

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Meldung Benedikt XVI. Matthias Matussek Päpste Tod von Papst Benedikt XVI.

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