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Eine Landesministerin wird für Totalversagen belohnt

Gendern ist wichtiger als Leben retten. Eine Ministerin geht lieber Essen, statt sich um eine Flutkatastrophe zu kümmern, beklagt Birgit Kelle in ihrer Kolumne. Über die Erfolge von Anne Spiegel.
Nach dem Unwetter in Rheinland-Pfalz
Foto: dpa/Boris Roessler | Während das Unwetter tobte, war es der Ministerin wichtiger, korrekt zu gendern, statt umfassend zu warnen.

Das Totalversagen der ehemaligen Umweltministerin in Rheinland-Pfalz, Anne Spiegel, kritisiert Birgit Kelle in ihrer neuen Kolumne Ungeschminkt in der kommenden Ausgabe der Tagespost. Während in der Nacht 134 Menschen durch die Flutwelle im Ahrtal umgekommen seien, so Kelle, sei die zuständige Ministerin nicht erreichbar gewesen. Den Grund kenne man heute, es war ein Abendessen mit dem grünen Fraktionsvorsitzenden. Während ein unpassender Lacher Armin Laschet die politische Karriere gekostet habe, sei die Grünenpolitikerin trotz ihres Totalversagens mit einem Ministeramt belohnt worden. Kelle lobt ironisch die Frauenquote, die solches ermögliche.

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Das Versagen der Ministerin zeige sich besonders darin, dass noch während die Nachricht, es werde keine hohe Flutwelle erwartet, kursierte, bereits die ersten Menschen in der Flut ertranken. Der Ministerin sei nur wichtig gewesen, die Nachricht vor Versenden noch korrekt zu gendern. Wenn schon Frauen ertränken, spottet Kelle, dann sollten sie wenigstens sprachlich sichtbar gemacht werden. Ihr Versagen habe Spiegel am folgenden Morgen versucht zu kaschieren, beschreibt Kelle in ihrer Kolumne. Am nächsten Tag habe die Ministerin mit ihrem Stab nach einem Wording gesucht, in dem vermittelt werden sollte, man habe rechtzeitig und umfassend gewarnt.

Eine Erfolgswelle ohne gleichen

Im weiteren Verlauf der Kolumne nimmt sich die Erfolgsautorin der erbrachten Leistungen der Bundesfamilienministerin an, deren größte wohl darin besteht, in einer Fotoserie im Magazin der Süddeutschen Zeitung gut auszusehen. Als Frau zeigt Birgit Kelle volles Verständnis für den dazu zu betreibenden Aufwand. Die politische Journalistin Kelle geht allerdings unvermittelt dazu über die originär politischen Leistungen angemessen zu würdigen. Die Opposition jedenfalls, so Kelle, habe sich deutlich zu spät mit der Ministerin Spiegel befasst. Vor allem mit Blick auf die Leistungen in Rheinland- Pfalz sieht Kelle Rücktrittsforderungen für durchaus angemessen an. DT/pwi

Lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost, welche politischen Errungenschaften unsere Kolumnistin Birgit Kelle bei der amtierenden Bundesfamilienministerin besonders erwähnenswert findet. 

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