Augsburg

Was auch immer dieses allgemeine Priestertum sein mag

Selten ist etwas so missverstanden worden. Das jüngste Konzil hatte die Absicht die Laien zu stärken. Viele wollte dies Stärkung nutzen, um Macht in der Kirche zu erlangen.
Ein Fahrgast posiert vor den Symbolen des Christentums im Hauptbahnhof.
Foto: Christoph Hardt via www.imago-images.de (www.imago-images.de) | Gemeinsame Priestertum aller Gläubigen: Es geht darum, Christus in die Welt zu tragen.

Das Gemeinsame Priestertum aller Gläubigen ist kein B-Klasse- Priestertum, stellt Bernhard Meuser in der kommenden Beilage Welt & Kirche fest. Dazu geht der geht der Publizist der Frage nach, was denn dieses allgemeine Priestertum sein soll.

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Das Gemeinsame Priestertum aller Gläubigen sei nach dem jüngsten Konzil nur zu oft als ein Schlüssel zur Macht in der Kirche missverstanden worden. Dabei sollte dieses Gemeinsame Priestertum aller Gläubigen jedoch das entscheidende Tool sein, um an tausend Ecken in der Welt Reich Gottes zu bringen. Meuser denkt dabei an die Politik, die Wirtschaft, das Recht, die Kultur und vieles anderes.

Christentum konkret

Es geht dem Publizisten um das Potential, die Welt im Sinne Christi zu transformieren. Er ruft dazu Dietrich von Hildebrandt ebenso wie Ernst Bloch zu Zeugen heran. Da wird das Christentum sehr konkret. Männer und Frauen hätten gleichermaßen erst einmal den Auftrag, Mensch zu werden, stellt der Publizist fest. Das Christentum sei keine Utopie. Das Konzept sei aber bei den Gläubigen in der Kirche einfach nicht angekommen. 

 

Lesen Sie in der Beilage Welt & Kirche zur kommenden Ausgabe der Tagespost, wie die Geschlechtlichkeit des Menschen zu seinem Menschsein hinzu gehört und welcher Auftrag sich daraus für den Christen ergibt.

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