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Die heilige Erwartung weitet das Herz

Warum das Warten im Advent mehr als Geduld ist.
Kerzen
Foto: Imago/Wolfinger | Noch unentzündet, aber bereit: Nicht brennende Kerzen als Sinnbild für das Warten.

Passend zur Adventszeit sprechen die Lesungen des „Gaudete“-Sonntags vom Warten und von der freudigen Erwartung auf das Heil. Noch diesseitig geprägt, stellt Jesaja dem Volk Gottes die Rückkehr nach Zion in Aussicht, die es erwarten soll. Der Jakobusbrief fordert zum geduldigen Warten auf die baldige Ankunft des Herrn auf. Und Johannes der Täufer lässt Jesus fragen, ob er jener sei, auf dessen Kommen das Volk Israel schon so lange wartet.

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