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Ungarn: Kirche und Staat bewirten 5000 Bedürftige

Internationaler Eucharistischer Weltkongress beginnt mit einem sozialen Akzent.
Budapest, Eucharistischer Kongress
Foto: Robert Michael (dpa-Zentralbild) | Zur großen Agape auf dem nach Papst Johannes Paul II. benannten Platz in Budapest kamen etwa 600 Personen.

Mit einem Gottesdienst und einer Erstkommunionfeier auf dem zentralen Heldenplatz in Budapest hat am Sonntagnachmittag der 52. Internationale Eucharistische Kongress begonnen, zu dessen Abschluss Papst Franziskus am kommenden Sonntag nach Budapest reisen wird. Das Leitwort des Kongresses lautet „Alle meine Quellen entspringen in dir“ und ist Psalm 87 entlehnt. Am Vorabend luden Kirche und Staat landesweit rund 5.000 Bedürftige zu einem „Festmahl der Liebe“ ein.

Große Agape mit 600 Personen

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Zur großen Agape auf dem nach Papst Johannes Paul II. benannten Platz in Budapest kamen etwa 600 Personen. Der Primas von Ungarn und Erzbischof von Esztergom-Budapest, Kardinal Péter Erdo, Landwirtschaftsminister István Nagy und Verteidigungs-Staatssekretär István Szabó saßen mit notleidenden Familien, Obdachlosen, Alten und Alleinstehenden am Tisch und aßen Rindergulasch und Kuchen. Die Zutaten hatte der Landwirtschaftsminister gespendet; die Organisation der Veranstaltungen lag bei katholischen Orden, caritativen Organisationen und spirituellen Bewegungen.

In Szombathely versammelten sich zeitgleich etwa 700 bedürftige Menschen auf dem Platz vor der Kathedrale, wo Bischof János Székely die Teilnehmer begrüßte, für die die bekannte ungarische TV-Köchin Marcsi Borbás das Essen vorbereitet hatte.  DT/sba

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