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Schewtschuk: „Fiducia supplicans“ gilt nicht für die katholische Ostkirche

Die Erklärung des Glaubensdikasteriums ist laut dem Kiewer Erzbischof nur für die Westkirche bindend.
"Fiducia supplicans"  ist laut Erzbischof Schewtschuk nur für die Westkirche bindend.
Foto: IMAGO/ALESSIA GIULIANI / ipa-agency.ne (www.imago-images.de) | Laut dem Kyiver Erzbischof Swjatoslaw Schewtschuk ist "Fiducia supplicans" nicht verpflichtend oder vereinbar mit den Traditionen der katholischen Ostkirchen.

Die ukrainisch-griechische und andere Ostkirchen werden wohl auch in Zukunft keine homosexuellen oder unverheirateten Paare segnen. Das geht aus einem Communique des Kiewer Erzbischofs Swjatoslaw Schewtschuk hervor. „Fiducia supplicans“ habe demnach keinerlei rechtliche Macht über die Gläubigen der Ukrainisch-Griechisch katholischen Kirche. „Die Erklärung berührt keine Fragen des katholischen Glaubens oder der Moral, noch bezieht es sich auf irgendwelche Vorschriften des Kirchenrechts der Ostkirchen, noch nennt es überhaupt östliche Christen“, so der Kiewer Erzbischof. 

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Schewtschuk: Segnung bedeutet Zustimmung

Laut Schewtschuk sei die Bedeutung von „Segnung“ in der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche eine andere als in der lateinischen Kirche. In der Ostkirche sei es nicht möglich, den priesterlichen Segen von der Liturgie zu trennen und auf die Umstände oder die Bedürfnisse privater Frömmigkeit zu reduzieren. „In der Tradition des byzantinischen Ritus bedeutet „Segen“ auch Zustimmung, Erlaubnis oder sogar geistliche Anleitung“, so Schewtschuk. Da der priesterliche Segen immer eine glaubensverkündende und katechetische Dimension hat, könne er in keiner Weise der Lehre der katholischen Kirche widersprechen. Die Familie sei in dieser Lehre der „gläubige, unauflösliche und fruchtbare Bund des Liebe zwischen Mann und Frau, die unser Herr Jesus Christus zum heiligen Sakrament der Ehe erhoben hat“. Schewtschuk wies darauf hin, dass es „eine Sache pastoraler Klugheit sei“, missverständliche Gesten und Konzepte zu vermeiden, die das Wort Gottes und die Lehre seiner Kirche falsch darstellen könnten. DT/sdu

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