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Ohly nennt Voraussetzungen für den Empfang der Kommunion

Was vor dem Empfang der Eucharistie zu beachten ist, erklärt der Kirchenrechtler Christoph Ohly in einem Beitrag der kommenden Synodalbeilage „Welt&Kirche“.
Kirchenrechtler Christoph Ohly
Foto: Uni Trier | „Die grundlegende Voraussetzung für den Kommunionempfang ist der Glaube an die wirkliche Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie", schreibt Ohly.

„Die Kommunion stellt den Höhepunkt der Eucharistiefeier und die höchste Form der Vereinigung mit Jesus Christus, dem Spender des Lebens, dar“, schreibt der Kirchenrechtsprofessor Christoph Ohly in der kommenden Synodalbeilage „Welt&Kirche“ der Tagespost. Deswegen bedürfe es einer Haltung, die der Würde des Sakraments entspricht. Das beinhalte sowohl eine bewusste Vorbereitung als auch die Einsicht, dass das Heilshandeln Gottes am Menschen unverdient sei. 

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Grundvoraussetzung ist der Glaube 

„Die grundlegende Voraussetzung für den Kommunionempfang ist der Glaube an die wirkliche Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie. Nur wer sich diesem Glauben übereignet, kann letztlich Kommunion (Gemeinschaft) mit Christus haben“, betont Ohly. Gläubige Aufmerksamkeit, wache Andacht und frohe Erwartung seien folglich zentrale Wegbegleiter zu einem würdigen Empfang der Kommunion.

Gewissenserforschung vor dem Empfang

Zusätzlich bedürfe es vor der Gemeinschaft mit Gott der Versöhnung mit Ihm und den Mitmenschen. Darum lade der Apostel Paulus im Blick auf den Kommunionempfang auch zu einer Gewissenserforschung ein: „Wer unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und Blut des Herrn. Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken.“ (1 Korinther 11,27-29). Ausdruck einer würdevollen Haltung gegenüber des Altarsakraments sei deswegen die Bereitschaft, im Fall einer schwerwiegenden Sünde vor dem Kommunionempfang zu beichten. Denn „Gott heilt durch den Dienst des Priesters die Wunden und ruft den Menschen als sein geliebtes Kind zurück in seine Gemeinschaft.“ (vgl. Lukas 15,11-32).  DT/vwe

Was der Kirchenrechtsprofessor Personen in schwierigen Lebenssituationen in Bezug auf den Empfang der Eucharistie rät, lesen Sie in der Beilage Welt&Kirche in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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Vorabmeldung Christoph Ohly Eucharistie Jesus Christus Kirchenrechtler Paulus von Tarsus

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