Es entspricht zwar nicht der kirchlichen Lehre, aber man würde es Karl Rahner gönnen, wenn er in unserer Zeit nochmals ein paar Jahre in Deutschland leben müsste – zur Strafe. Denn das Stück, das heute mit dem „Synodalen Weg“ aufgeführt wird, war schon vor bald 60 Jahren seine Vision. Insofern ist man versucht zu sagen: Es ist die kirchliche Version des Kinoklassikers „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Jener ist bis heute ein Erfolg, Rahners kirchliche Version eher nicht.
Katholiken im Krebsgang
Der lange Schatten der Würzburger Synode: Warum der Synodale Weg weder originell noch aussichtsreich war – eine Nachlese.
