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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Katholiken im Krebsgang

Der lange Schatten der Würzburger Synode: Warum der Synodale Weg weder originell noch aussichtsreich war – eine Nachlese.
Karl Rahner
Foto: KNA | Der Jesuit Karl Rahner veröffentlichte 1970 eine Schrift mit dem Titel „Freiheit und Manipulation in Gesellschaft und Kirche“.

Es entspricht zwar nicht der kirchlichen Lehre, aber man würde es Karl Rahner gönnen, wenn er in unserer Zeit nochmals ein paar Jahre in Deutschland leben müsste – zur Strafe. Denn das Stück, das heute mit dem „Synodalen Weg“ aufgeführt wird, war schon vor bald 60 Jahren seine Vision. Insofern ist man versucht zu sagen: Es ist die kirchliche Version des Kinoklassikers „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Jener ist bis heute ein Erfolg, Rahners kirchliche Version eher nicht.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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