Die Initiative „Neuer Anfang“ hat am Mittwoch die Aufnahme des im Erzbistum München tätigen Geistlichen Wolfgang Rothe in den Betroffenenbeirat der Deutschen Bischofskonferenz kritisiert. Zuvor hatte das Magazin „Cicero“ ausführlich über den Geistlichen, der mehrfach beim Münchner Christopher Street Day auftrat und durch Segnungen homosexueller Paare medial bekannt wurde, berichtet. Im Jahr 2004 stand Rothe nach Darstellung des Magazins als Subregens und somit stellvertretender Leiter des Priesterseminars in St. Pölten im Zentrum eines Skandals, der die Presse monatelang beschäftigte und über den sowohl Bischof Krenn als auch Subregens Rothe ihre Ämter verloren. Am 12.
„Ein Schlag ins Gesicht aller wirklichen Opfer“
Der „Neue Anfang“ kritisiert Bischof Bätzing für die Aufnahme von Wolfgang Rothe in den DBK-Betroffenenbeirat und fordert die Hirten zum Handeln auf.
